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Allgemeine Informationen

Ergänzend zur Routine-Diagnostik im AML-BFM Referenzlabor, betreibt die AML-BFM Studiengruppe auch umfangreiche Forschung zum Thema kindlicher AML. Durch die etablierte Biobank stehen ausreichend Materialien für unterschiedliche Forschungsprojekte zur Verfügung. Interessens-Schwerpunkte sind unter anderem die Aufklärung der Leukämie- und Tumorentstehung, die Identifikation besserer Prognosefaktoren und die Entwicklung von besseren und nebenwirkungsärmeren Therapieoptionen.

 

Folgende Projekte werden kontinuierlich im Labor bearbeitet:

  • Molekulargenetische Untersuchungen zur klonalen Evolution und subklonale Hierarchie der leukämischen Blasten bei der AML.
  • Identifikation und Charakterisierung der (Prä-)leukämischen Stammzellen mittels Einzelzellanalyse und Next Generation Sequencing (NGS).
  • Untersuchungen zur Interaktion der leukämischen Blasten und dem Mikroenvironment im Knochenmark der AML Patienten.
  • Etablierung eines Modells zur humanisierten, extramedullären Knochenmarknische in einem Xenograft-Mausmodell.
  • Relevanz der extrazellulären Doppelstrang DNA (Exosomen/Mikrovesikel) für die Diagnostik der AML sowie deren molekularpathologischen Bedeutung für die Erkrankung.
  • Durchführung der Quantifizierung der minimalen Resterkrankung (MRD) zur Bestimmung des Therapiesprechens (qPCR; Droplet PCR).
  • Monitoring der minimalen Resterkrankung zur Erfassung des molekularen Rezidivs.
  • Entwicklung von CAR-T-Zell Modellen zur Verbesserung der Therapie bei der AML (präklinisch)
  • Durchführung der Referenzmorphologie und Zytochemie von Leukämien/MDS/Knochenmarkversagen
  • Immunphänotypisierung (Akute Leukämien, Lymphome, Thrombozytopathien, Immundefekte); Sorting definierter hämatologischer Zellpopulationen und weitergehende Charakterisierung.